Keine Ergebnisse gefunden.
Die von Ihnen angeforderte Seite konnte nicht gefunden werden. Versuchen Sie, Ihre Suche zu verfeinern, oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Die von Ihnen angeforderte Seite konnte nicht gefunden werden. Versuchen Sie, Ihre Suche zu verfeinern, oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

365 Tage im Jahr geöffnet
Termin Buchen
Oppolzergasse 6/7-8, 1010 Wien
praxis@malacht.at
+43 1 968 21 11

Häufiges Nasenbluten, auffällig große blaue Flecken ohne erfindlichen Grund oder eine ungewöhnlich lange Blutung nach einem kleinen Schnitt – Vorfälle dieser Art verunsichern viele Eltern. Bis zu einem gewissem Ausmaß ist oder kann dies normal sein. Dennoch stellt sich im Familienalltag eventuell die Frage: Wann handelt es sich um eine alltägliche Begleiterscheinung des Kindesalters und wann ist eine gezielte medizinische Abklärung der Blutgerinnung ratsam?
Die Blutgerinnung ist ein komplexes Schutzsystem unseres Körpers. Funktioniert sie einwandfrei, schützt sie uns vor übermäßigem Blutverlust und verschließt Verletzungen rasch. Wenn jedoch dieses empfindliche Gleichgewicht gestört ist, kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung oder im Gegenteil zu einer gesteigerten Gerinnungsneigung (Thrombophilie) kommen.
Wie funktioniert die Blutgerinnung im Körper?
Die Hämostase – so der medizinische Fachbegriff für die Blutstillung und Blutgerinnung – beruht auf einem feinausgetakteten Zusammenspiel dreier Hauptkomponenten:
Kommt es an einer Stelle dieses Prozesses zu Abweichungen – etwa durch das Fehlen oder die Fehlfunktion eines Gerinnungsfaktors – spricht man von einer Gerinnungsstörung.
Symptome und Warnzeichen: Wann ist eine Abklärung sinnvoll?
Im Wachstumsalter gehören Schrammen und kleine Hämatome zum Alltag. Dennoch gibt es klinische Hinweise, bei denen eine fachärztliche Gerinnungsdiagnostik in Betracht gezogen werden sollte:
Der Weg zur Diagnose: Gezielte pädiatrische Gerinnungsdiagnostik
Die Abklärung von Gerinnungsfragen erfordert Fachwissen und Einfühlungsvermögen. Um Kinder und Jugendliche möglichst schonend und angstfrei zu begleiten, verläuft die Diagnostik in der Spezialsprechstunde in strukturierten Schritten:
Begleitung bei Antikoagulation und im Alltag
Kinder, die aufgrund einer Thrombose oder eines erhöhten Risikos eine blutverdünnende Therapie (Antikoagulation) benötigen, bedürfen einer kontinuierlichen Betreuung. Prinzipiell ist das Ziel, den Kindern auch unter der Therapie ein weitgehend uneingeschränktes, aktives Leben zu ermöglichen. Dies betrifft auch die Klärung eventueller Fragen für den Besuch von Kindergarten, Schule und Sportaktivitäten.
In der Ordination malacht/Dr. Thom können bei Bedarf regelmäßige Verlaufskontrollen angeboten werden für Gespräche über die betreffende Therapie und Empfehlungen für Sport und Freizeit. Im Falle von Eingriffen (wie zahnärztlich oder Operationen) ist eine gute Abstimmung nötig. Damit ist – neben der Klinikversorgung – eine Betreuung dieser PatientInnen auch im niedergelassenen Bereich möglich und bietet den Familien die notwendige Sicherheit im Alltag.
Fazit / Takeaway
Beitrag von Priv.-Doz.Dr. Katahrina Thom – Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde und Gerinnungsspezialistin
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen